So, heute ist Sonntag und ich habe mal wieder etwas Zeit, über meine Erfahrungen mit dem Zuckerfasten zu schreiben.
Gestern ist mir schon die erste Panne passiert:
Wie immer am Wochenende schlafen wir etwas länger, frühstücken dann ausgiebig gemeinsam und lassen es einfach mal lockerer angehen. Wochentags kommen wir nie zum gemeinsamen Frühstück, weil mein Mann schon sehr früh aus dem Haus geht, mein Sohn ebenso und ich fast immer alleine frühstücke. Daher genießen wir es, am Wochenende da mehr Zeit zu haben, auch mal richtig deftig und eben lange zu frühstücken und sparen uns so das Mittagessen
Gestern also genossen wir wieder so ein leckeres Frühstück. Beim Kaffee dachte ich noch an meinen Vorsatz, keinen Zucker rein zu tun, aber am Ende unseres Frühstücks bemerkte ich plötzlich, dass mir da doch ein halbes Brötchen mit Marmelade in den Mund gelangt ist…oups – wie konnte das passieren??? Ehrlich – ich hatte das komplett vergessen, und dabei esse ich sonst eher herzhaft, aber selbst beim Schmieren des Brötchens hatte ich komplett vergessen, dass ich doch in den nächsten 6 Wochen auf Zucker verzichten wollte – und Marmelade ist ja fast so, als würde man den Zucker direkt aufs Brot streuen…
OK – Perfektionistin Irene hätte sich normalerweise ewig Vorwürfe gemacht – immerhin passierte mir dieser Ausrutscher gleich am 3. Tag meines Experiments, aber ich habe natürlich gewußt, dass dies absoluter Quatsch ist. Haken dran und gut ist – und dann weiter machen.
Also dann – morgen ist Montag und eine neue Woche beginnt. Schaun wir mal, wie mir der Verzicht auf Zucker, Kuchen und Süßigkeiten weiterhin bekommt – und das Marmeladenbrötchen vergessen wir einfach…

Genau das ist die richtige Einstellung. Jetzt bloß nicht in das Muster verfallen:”Fehler gemacht, dann ist sowieso alles egal.” Dieser kleine “Ausrutscher” schult.
Außerdem wollen wir ja auch noch Spaß an der Sache haben, oder?