Mit dem Ende der Fastenzeit endete auch mein Zuckerfasten. Einerseits ist es entspannend, nun nicht mehr akribisch genau zu beobachten, wo Zucker drin ist und ob ich das essen möchte oder nicht. Aber andererseits war es am Ende garnicht so schlimm, auf Zucker zu verzichten – zumindest auf den, der ganz offensichtlich ist.
Ich habe als erstes ein Stück Kuchen gegessen – bzw. zwei halbe Stücke, denn ich war mit meiner Schwester meine Mutter im Krankenhaus besuchen und dort haben wir in der Cafeteria eben Kaffee und Kuchen bestellt. Schwesterlich wurde der Kuchen geteilt, damit wir beides probieren konnten, und mein erster Eindruck war – die schmecken beide nicht!
Der Schokoladenkuchen schmeckte irgendwie nach nichts – und der Käsekuchen war auch irgendwie nicht meins…
Fazit: Kuchen muss es wohl nicht unbedingt sein!
OK – nächster Test: ein Riegel Schokolade aus dem Kühlschrank
Das hat den Vorteil, dass sie nicht so leicht zu essen ist und so habe ich diesen Riegel sehr lange und mit Genuß gegessen. War in jedem Fall besser als der Kuchen – aber hat nicht Lust auf mehr gemacht. Und das finde ich schon klasse – war ich doch in diesem Winter sehr oft an der Schokoschublade gewesen.
Als letztes habe ich Lakritz probiert – das liebe ich normalerweise, aber das hat mir überhaupt nicht geschmeckt…
Insgesamt hat mir das Zuckerfaten sehr viel gebracht, auch wenn ich es nicht immer konsequent durchgehalten habe.
- Ich brauche keinen Zucker mehr in meinen Kaffee
- ich esse keinen Fertigjoghurt mehr, sondern natur mit Müsli und Sirup
- ich lasse die Kekse, die zum Milchkaffee gereicht werden, liegen
- ich habe wieder einen klareren Blick auf meinen Zuckerkonsum
So, und ab heute geht es mit Schwung an mein Ernährungsprogramm, das ich mit Karins Hilfe starten möchte. Jetzt ist einfach ein besserer Zeitpunkt, mit der Ernährungsumstellung zu beginnen und ich bin auch besser drauf als vor ein paar Wochen.
Es geht also weiter….