Archiv für die Kategorie „fasten“

Mit dem Ende der Fastenzeit endete auch mein Zuckerfasten. Einerseits ist es entspannend, nun nicht mehr akribisch genau zu beobachten, wo Zucker drin ist und ob ich das essen möchte oder nicht. Aber andererseits war es am Ende garnicht so schlimm, auf Zucker zu verzichten – zumindest auf den, der ganz offensichtlich ist.

Ich habe als erstes ein Stück Kuchen gegessen – bzw. zwei halbe Stücke, denn ich war mit meiner Schwester meine Mutter im Krankenhaus besuchen und dort haben wir in der Cafeteria eben Kaffee und Kuchen bestellt. Schwesterlich wurde der Kuchen geteilt, damit wir beides probieren konnten, und mein erster Eindruck war – die schmecken beide nicht! Diesen Beitrag weiterlesen »

Am Wochenende hatte ich Gelegenheit, einen Kuchentest zu starten. Ich war zur Konfirmation meines Neffen eingeladen und da wußte ich ja, dass es Kuchen geben würde.

Ganz bewußt wollte ich an diesem Tag eine Ausnahme vom Zuckerfasten machen und mir ein Stück Kuchen erlauben. Meine Schwester hatte vorgesorgt und auch einen Kuchen gebacken, der zuckerfrei war, und den habe ich dann natürlich auch gegessen.

Aber wer kann schon nur ein Stück Kuchen essen? Ich nicht, schon garnicht, wenn alle anderen auch noch essen und man das Mittagessen hat ausfallen lassen.

Also bin ich um den Kuchentisch gelaufen und habe mir alle Kuchen angesehen. Da ich Käsekuchen sehr gerne mag, entschloss ich mich, davon ein Stück zu essen – mit Genuss und ganz langsam… Diesen Beitrag weiterlesen »

…nur bei Einladungen zu Kaffee und Kuchen stellt sie mich immer wieder auf die Probe.

So geschehen vorgestern, als ich eine Nachbarin besuchte, die ich in diesem langen Winter ewig nicht gesehen hatte. Sie hatte natürlich Kaffee und Kuchen vorbereitet, und ich habe es nicht übers Herz gebracht, den Kuchen abzulehnen. Es war nur ein kleines Stück Käsekuchen und er hat vollkommen anders geschmeckt als ich das gewöhnt bin, aber ich war hin- und hergerissen zwischen “schon wieder hältst du nicht durch” und “es ist doch unhöflich und verletzend für die Gute, wenn ich ihren Kuchen ablehne”.

Immerhin konnte ich feststellen, dass sich mein Geschmacksempfinden wohl schon verändert hat, denn wie gesagt – der Kuchen schmeckte vollkommen anders und hat mir auch keine Lust auf mehr gemacht.

OK, immerhin bleiben Schokolade, Gummibärchen und Co. brav in der Küchenschublade und mir ist auch keine weitere Marmeladenpanne passiert :-) Für den Joghurt habe ich nun ungesüßtes Kompott entdeckt. Damit schmeckt er ganz ok – wobei ich noch nicht ganz so begeistert bin – aber naja, das wird vielleicht auch noch.

Nächste Woche steht eine Konfirmation an – da wartet wieder Kuchen auf mich. Den werde ich ganz bewußt essen, auch wenn es schon wieder eine Ausnahme ist. Ich für meinen Teil finde es schon gut, dass ich überhaupt so weit wie jetzt gekommen bin. Ich wußte von Anfang an, dass ich jeden Tag selbst entscheiden will, was ich tue und wie ich es umsetze. Und so werde ich weiter machen, auch wenn es nicht ganz den Regeln des Zuckerfastens entspricht.

In meinem Kopf ist jetzt die Idee, auch nach der Fastenzeit meinen Zuckerkonsum weiterhin einzuschränken und ihn eher zur Ausnahme als zur Regel werden zu lassen. Danach wieder voll zuzuschlagen wäre ja fast so, wie wochenlang Diät zu halten und danach wieder alles in sich rein zu stopfen wie vorher. Schaun wir also mal, wie sich alles weier entwickelt…

Hier schreibt…

Irene Wolk - Architektin + Webdesignerin = Web-Archtitektin!

außerdem Vorleserin von Geschichten, Leiterin von Video-Lernkursen und Autorin des Buches: "Bin ich jetzt schön?"

Kreativ, positiv denkend und dauerhaft lernfähig.

www.kreativ-im-web.de